Endoskopie
Gastroskopie / Magenspiegelung
Bei der Magenspiegelung wird mit einem Endoskop die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht. Durch die Untersuchung können auch kleine krankhafte Veränderungen erkannt werden.
Sofern erforderlich, können Gewebeproben mit einer Zange schmerzlos entnommen werden.
Zur Untersuchung müssen Sie nüchtern sein. Das heißt für Sie:
- 12 Stunden zuvor nicht mehr essen,
- morgens keine Medikamente einnehmen,
- am Untersuchungstag morgens dürfen Sie klares Wasser in der Regel bis 2 Stunden vor der Spiegelung trinken.
Koloskopie / Darmspiegelung
Bei der Koloskopie können mit einem Endoskop der gesamte Dickdarm und bei Bedarf auch Teile des unteren Dünndarms (Ileum) eingesehen werden und so auch kleinste krankhafte Veränderungen erkannt werden. Sofern erforderlich können Gewebeproben mit einer Zange entnommen oder Wucherungen mit einer Schlinge (Polypektomie) schmerzlos entfernt werden.
Vor der Darmspiegelung ist eine vollständige Reinigung des Dickdarms erforderlich. Über die entsprechenden Maßnahmen werden Sie vorher informiert.
Intravenöse Narkose/Sedierung
In der Regel verabreichen wir zur Untersuchung (Magen- bzw. Darm-Spiegelung) nach Absprache mit Ihnen ein kurzwirksames Beruhigungs- bzw. Schlafmittel. Dadurch ist regelhaft eine schmerzlose, sanfte Untersuchung möglich. Allerdings ist dadurch die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt. Erst am Tag nach der Untersuchung dürfen Sie wieder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Organisieren Sie bitte eine Begleitung/Abholung durch Angehörige oder Freunde.
Therapeutische Endoskopie
Endoskopische Behandlung von gutartigen und bösartigen Veränderungen am oberen und unteren Verdauungstrakt:
Polypektomie (endoskopische Abtragungen von Polypen im Magen-Darm-Trakt), Mukosaresektion (Abtragung von flachen Polypen) sowie Blutstillung durch Applikation von Endoclips.
Sonographie / Ultraschall
Neben der Endoskopie zählt die Sonographie zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden des Gastroenterologen. Den Bauchraum mittels Ultraschall zu untersuchen, ist die „Fortsetzung der körperlichen Untersuchung mit anderen Mitteln” (nach Prof. Rettenmaier, einem Gründervater der Methode).
Wir arbeiten mit einem hochauflösenden Gerät mit einem Höchstmaß an diagnostischer Qualität. Alle Ärzte der Praxis verfügen über langjährige Ultraschallerfahrung, teils auch mit Ausbildertätigkeit.